Werner Böhler ist zurückgetreten

Mit großem Bedauern habe er den Rücktritt des SPD-Kreisvorsitzenden Werner Böhler zur Kenntnis genommen, erklärte heute der Borgentreicher SPD-Stadtverbandsvorsitzende Jürgen Dierkes. "Werner Böhler ist ein kompetenter und bürgernaher Politiker, der sich vor allem durch seinen engagierten Bundestagswahlkampf einen Namen erworben hat. Auch bei uns in Borgentreich."

Böhler sei häufig im SPD-Stadtverband Borgentreich zu Gast gewesen, so noch zu Beginn des Jahres beim Kaminabend in Rösebeck. Dierkes stellte klar, dass er auch in Zukunft eng mit Böhler zusammenarbeiten werde:"Werner Böhler hat sich ja nicht aus der Politik, sondern nur von einem bestimmten Amt verabschiedet.

Bereits im April wird der stellvertretende Bürgermeister der Kreisstadt Höxter wieder bei uns zu Gast sein: Am 28. April veranstalten wir ein Vor-Ort-Gespräch mit Ministerin Ute Schäfer. Bei dieser Veranstaltung wird Werner Böhler als Moderator tätig sein - eine Aufgabe, die er auch beim letzten Vor-Ort-Gespräch im Oktober mit dem früheren Bundesfinanzminster Hans Eichel mit Bravour ausgeübt hat."

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des SPD-Kreisverbandes Höxter zum Rücktritt von Werner Böhler:

Werner Böhler stellt den SPD-Kreisvorsitz zur Verfügung
Beruf erfordert mehr Zeit

Kreis Höxter. Der Vorsitzende der SPD im Kreis Höxter, Werner Böhler, hat gestern seine Funktion zur Verfügung gestellt. „Ich arbeite in einem Unternehmen, das zum Glück sehr stark wächst und fast jeden Tag neue Kunden im Ausland erhält. Ich bin allein in diesem Jahr schon drei Mal beruflich in England gewesen. Das alles mit meiner politischen Arbeit zu verbinden, wird immer schwieriger“, erläutert Werner Böhler seine Gründe. Immerhin ist er auch noch Ratsmitglied und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Höxter. Diese Aufgaben will er weiter erfüllen.

„Kommunalpolitik ist eine schöne Sache. Hier hat man fast jeden Tag den direkten Kontakt zu den Menschen und kann die Folgen seiner eigenen Entscheidungen nach kurzer Zeit erfahren. Darum möchte ich diese Aufgabe in Höxter weiterhin engagiert fortführen“, beschreibt der SPD-Politiker seine zukünftigen ehrenamtlichen Schwerpunkte.

Aber Kommunalpolitik ist halt auch „nur“ eine ehrenamtliche Betätigung. „In meiner Lebensplanung gibt es eine klare Prioritätensetzung und da kommt die politische Arbeit erst an Stelle drei, nach Familie und Beruf.“ 

Die Entscheidung habe er sich nicht leicht gemacht, da er den letzten fünf Jahren viele interessante Erfahrung durch seine Mitarbeit im Kreisvorstand gemacht habe. „Aber nun, da ich mich entschieden habe, ist es auch gut so“
Er hofft, dass die Kreis-SPD schon im Sommer ein neues Führungsteam wählen wird, das seine Arbeit fortsetzen wird und die SPD für die Herausforderungen der nächsten Jahre vorbereitet.

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