„Rot-Grün hält Wort“

SPD Borgentreich begrüßt neue Weichenstellungen in der Bildungspolitik

„Die neue rot-grüne Landesregierung sorgt für mehr Bildungsgerechtigkeit und gleiche Bildungschancen für alle.“ Zu diesem Fazit kommen die Borgentreicher Sozialdemokraten, die sich im Rahmen einer Stadtverbandsvorstandssitzung mit den landespolitischen Weichenstellungen in der Bildungspolitik beschäftigt haben.

„Diese Woche war eine gute Woche für NRW, denn die Studiengebühren werden zum Wintersemester abgeschafft“, findet SPD-Stadtverbandsvorsitzender Jürgen Dierkes. „Damit löst Rot-Grün ein zentrales Wahlversprechen ein.“ Die Abschaffung der Gebühren sei nicht nur sozial gerecht, sondern auch volkswirtschaftlich sinnvoll, denn durch die von Schwarz-Gelb eingeführten Studiengebühren seien junge Menschen aus bildungsfernen und einkommensschwachen Familien vom Studieren abgehalten worden, betont der Borgentreicher Kommunalpolitiker. 

Auch die Maßnahmen, die im Bereich der schulischen Bildung von Rot-Grün bislang ergriffen wurden, stoßen bei den Borgentreicher Sozialdemokraten auf einhellige Zustimmung. „Mit der Gemeinschaftsschule wurde ein neuer Schultyp geschaffen, der nicht nur längeres gemeinsames Lernen und damit mehr Chancengleichheit ermöglicht, sondern zudem die richtige Antwort auf die stark rückläufigen Schülerzahlen darstellt“, erklärt der Bildungsbeauftragte der SPD Borgentreich, Marcel Franzmann.

„Insbesondere im ländlichen Raum, wo das Damoklesschwert der Schließung über vielen Schulen schwebt, kann das Modell der Gemeinschaftsschule die mittel- und langfristige Sicherung der Sekundarstufe I vor Ort bedeuten.“ Es bleibe zu hoffen, dass auch die CDU dies erkenne und gemeinsam mit Rot-Grün die Gemeinschaftsschule als neue Schulform im Schulgesetz verankere.

„Denn derzeit kann eine Gemeinschaftsschule nur in begrenzter Zahl über einen Schulversuch des Landes eingerichtet werden“, erläutert Marcel Franzmann. 
Als überfälligen Schritt werten die Sozialdemokraten die zum Halbjahreszeugnis erfolgte Abschaffung der so genannten Kopfnoten. Bildungsbeauftragter Franzmann: „Diese Noten, die von Schwarz-Gelb eingeführt wurden und Ordnung, Fleiß und Betragen der Schüler bewerten sollten, waren sehr pauschal und wenig aussagekräftig – es ist eben problematisch, ein bestimmtes Verhalten in einer Ziffernote auszudrücken. Mal ganz abgesehen davon, dass die Kopfnoten Duckmäusertum gefördert und Kreativität erstickt haben.“

Einen Arbeitsschwerpunkt der nächsten Monate sehen die Borgentreicher Sozialdemokraten in der frühkindlichen Bildung. Die Landesregierung überarbeitet derzeit mit den Trägern, den Erzieherinnen und Erziehern sowie den Eltern von Kindergartenkindern das Kinderbildungsgesetz KiBiz. Diskutiert werden derzeit unter anderem eine Reform der Sprachtests, eine Korrektur der Betreuungszeiten und die Einführung der Beitragsfreiheit, die schrittweise erfolgen soll.

Im ersten Schritt soll das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei gestaltet werden. Jürgen Dierkes: „Mit dem kostenlose Kindergartenbesuch wird ein Meilenstein gesetzt.“ Hierdurch werde nicht nur die hohe Bedeutung der frühkindlichen Bildung für die Gesellschaft unterstrichen, sondern insbesondere dafür gesorgt, dass jedes Kind, egal welcher Herkunft, eine Kindertagesstätte besuchen könne.

Über die geplanten Neuerungen im Bereich der frühkindlichen Bildung wollen sich die Borgentreicher Sozialdemokraten aus erster Hand informieren: Am 28. April wird die zuständige Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Ute Schäfer, in Borgentreich zu Gast sein. In einem öffentlichen Vor Ort-Gespräch wird die Ministerin über den aktuellen Stand der Dinge informieren und mit Erzieherinnen und Erziehern, Eltern von Kindergartenkindern und interessierten Bürgern über dir richtigen Weichenstellungen für eine gute frühkindliche Bildung diskutieren. Weitere Informationen werden in Kürze bekannt gegeben.

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