„Betreuung unter Dreijähriger wird immer wichtiger“

„Für unsere Kinder müssen wir die besten Möglichkeiten schaffen, denn damit wird der Grundstein für eine gute Zukunft gelegt.“ Das erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Dierkes nach einem Besuch im Familienforum Borgentreich. Zuvor hatte Kindergartenleiterin Marita Dürdodt den Borgentreicher Sozialdemokraten die Einrichtung vorgestellt und die geplanten Umbaumaßnahmen für die Betreuung der unter dreijährigen Kinder erläutert.

Für die Sozialdemokraten ein Thema von großer Bedeutung. So unterstrich Diplom-Sozialpädagoge Peter Meier-Laqua, der in der Fraktion für den Bereich Soziales, Kinder und Jugend zuständig ist: „Obwohl die Kinderzahlen allgemein rückläufig sind, wird der Bereich der U3-Betreuung an Wichtigkeit zunehmen. Immer mehr Eltern werden dieses Angebot in den nächsten Jahren nachfragen – zumal es ab dem Jahr 2013 einen Rechtsanspruch gibt.“

Die frühkindliche Bildung sei nicht nur ein aktueller Arbeitsschwerpunkt der Borgentreicher SPD-Fraktion, sondern auch der neuen rot-grünen Landesregierung, betonte Meier-Laqua:  „Die Landesregierung überarbeitet derzeit mit den Trägern, den Erzieherinnen und Erziehern sowie den Eltern von Kindergartenkindern das Kinderbildungsgesetz KiBiz. Eine der geplanten Maßnahmen wird die aus unserer Sicht längst überfällige Beitragsfreiheit des letzten Kindergartenjahres sein.“

Weitere Informationen zur Reform des KiBiz gibt es in Borgentreich am 28. April aus erster Hand: Dann wird die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Ute Schäfer, in zu Gast sein. In einem öffentlichen Vor Ort-Gespräch unter dem Motto „Kinder – die Zukunft unseres Landes. Neue Wege in der frühkindlichen Bildung“ wird die Ministerin um 18.30 Uhr im Orgelmuseum die geplanten Neuerungen vorstellen und mit den anwesenden Gästen über die richtigen Weichenstellungen für die Kindertagesstätten diskutieren.

Und auch das Familienforum Borgentreich ist an dem Tag wieder von Bedeutung: Am Nachmittag wird sich Schäfer die Einrichtung anschauen und somit ganz praxisnah erfahren, wo der Schuh drückt.

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