Attraktive Angebote für die Orte schaffen

Borgentreich/Bühne. Die Borgentreicher Sozialdemokraten erörtern in Ihrer Klausurtagung den Haushaltsplan der Orgelstadt sowie die notwendigen Schritte für eine zukunftsorientierte Kommune.

Die Haushaltsberatung in der Gaststätte Dewender in Bühne wurden begleitet vom Kämmerer Christof Derental und in einem weiteren Gespräch mit Bürgermeister Rainer Rauch vertieft. "In vielen Punkten ist das Zahlenwerk für uns tragbar", erklärte der Fraktionsvorsitzende Hubertus Eikenberg und ergänzt: "Investitionen in unseren Schulstandort, die Kindergärten, Straßen und Wege sowie weitere IKEK Projekte sind sinnvoll und nötig. Jedoch enthält der Haushalt auch strittige Positionen über die in der kommenden Ratssitzung noch beraten werden muss."

Die Borgentreicher SPD-Fraktion fordert attraktive Bauplätze in allen Ortsteilen zu schaffen, um gute Angebote für Bauwillige vorzuhalten. „Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist groß, leider gibt es in vielen Ortsteilen nur wenige, oft unattraktive Angebote. Diesem Bedarf müssen wir nachkommen, damit auch auf den Ortschaften wieder vermehrt gebaut werden kann," meint der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Peter Wille. Nach der Ausweisung eines neuen Baugebietes in Körbecke müssen auch in den anderen Ortschaften beschleunigt weitere Ausweisungen erfolgen ist sich die Fraktion einig.

Die Sozialdemokraten unterstützen vom Grundsatz die Energiewende, sehen aber die Gefahr, dass viele Maßnahmen zu Lasten der Landbevölkerung gehen. Ein Beispiel ist die Ausweisung von Windkraftkonzentrationsflächen, von denen hauptsächlich die ländlichen Regionen betroffen sind. "Wir sind uns einig, dass bei den ausgewiesenen Flächen im Stadtgebiet die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gewahrt werden müssen. Der Schutz der Menschen steht im Vordergrund," betont Ratsherr Hubertus Herbold. Äußerungen des heimischen CDU Bundestagsabgeordneten, welcher zum Thema Abstand zu Windkraftanlagen Zahlen in die Welt setzt, welchen jede gesetzliche Grundlage fehlt, machen es den Handelnden vor Ort nur noch schwerer. Daher fordern die Sozialdemokraten verbindliche und rechtssichere Vorgaben auf Bundes- und Landesebene.

"Zum Thema Energiewende gehört ebenfalls die sofortige Aufforstung unseres städtischen Waldes, welcher durch verschiedene Stürme und Schädlinge schwer beschädigt wurde," betont Ratsmitglied und Stadtverbandsvorsitzender Marcel Franzmann. Zwar wurden hier die Haushaltsmittel angepasst, was aber nur der erste Schritt sein kann. Notwendig ist, wie bereits von der SPD eingefordert, ein langfristiges Konzept für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder im Stadtgebiet.

Abschließend betont die SPD-Fraktion, dass bei Investitionen die Ortsteile gleichmäßig berücksichtigt werden sollen. Überall müssen die gleichen unterstützenden Rahmenbedingungen gelten, die es den Dorfgemeinschaften ermöglichen ihre Projekte für ein gutes Dorfleben zu verwirklichen.

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Hubertus Eikenberg fordert weitere Zugeständnisse

Borgentreich./Kreis Höxter. Derzeit erhitzt die Debatte um die geplante Stromtrasse quer durch den Kreis Höxter die Gemüter. Auch der Borgentreicher SPD-Bürgermeisterkandidat Hubertus Eikenberg sieht dringenden Informations- und Handlungsbedarf. „Ich begrüße, dass der Betreiber Tennet gestern im Kreistag erstmalig umfassend informiert hat und Rede und Antwort gestanden hat. Dennoch ist damit längst nicht alles im grünen Bereich.“

Hubertus Eikenberg stellt zunächst zwei Punkte klar. Erstens: „Ich bin Befürworter der Energiewende. Es war immer klar, dass sie nicht zum Nulltarif zu haben, sondern mit Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger verbunden sein wird. Aber es kann nicht sein, dass die Energiewende ausschließlich im ländlichen und insbesondere im strukturschwachen Raum geschultert wird.“ Belastungen seien nicht nur durch die Stromtrasse, sondern auch durch den weiteren Ausbau der Windkraft „bei gleichzeitiger Kappung der kommunalen Entwicklungsmöglichkeiten zu befürchten“, spielt Eikenberg auf den kürzlich vorgelegten Entwurf des Landesentwicklungsplans ab.

Zweitens sei es nicht sein politisches Ziel, die geplante Stromtrasse von Borgentreich ein paar Kilometer nach Westen oder ein paar Kilometer nach Osten zu verschieben. Das wäre eine Politik nach dem Motto: „Heiliger Sankt Florian, verschon’ mein Haus, zünd’ andere an.“ Trotzdem könne die geplante Trasse quer durch den Kreis Höxter nicht das letzte Wort sein: „Alternativen zur bislang favorisierten Streckenführung müssen geprüft werden – und zwar hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. „Außerdem sollte eine Verlegung des Kabels in die Erde in Erwägung gezogen und ernsthaft ins Auge gefasst werden.“ Dies sei zunächst mit erhöhten Kosten verbunden. „Wenn wir aber alle volkswirtschaftlichen Kosten zusammenrechnen, bei der längeren Lebensdauer der Kabel angefangen bis hin zur Vermeidung von Krankheiten der Anwohner, ist eine solche Lösung – technische Machbarkeit vorausgesetzt - langfristig sicherlich die günstigere.“

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„Bürger, Umwelt und die Stadt profitieren“

„Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft.“ Das erklärte Energieexperte Ulrich Kelber beim gut besuchten Vor-Ort-Gespräch der SPD Borgentreich. In der Bördestadt hört man so etwas gern, schließlich ist sie Vorreiter auf diesem Gebiet. Das unterstrich auch Bürgermeister Bernhard Temme. Als sich eine Stau-bedingte Verspätung des Referenten abzeichnete, sprang der Verwaltungschef kurzerhand ein.

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Energie-Experte kommt nach Borgentreich

Rund um das Thema Energie dreht sich ein Vor-Ort-Gespräch, zu dem die SPD Borgentreich alle interessierten Mitbürger herzlich einlädt. Dabei können sich alle Teilnehmer auf einen kompetenten Gast freuen: Als Referent wird der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Kelber, erwartet.

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